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14. Mai 2015
von Claudia Jankewitz
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Spannung hoch drei: S&P 500 – Bärenfalle und Rally oder weitere Korrektur?

Der S&P 500 entwickelte in dem vergangenen halben Jahr schon ein seltsames Eigenleben. In einer Zeit, in der es saisonal sehr stark nach oben gehen sollte, nämlich Herbst/Winter/Frühjahr, pendelte der S&P 500 seitwärts. Nun befinden wir uns mit dem Mai in einer saisonal eher schwachen Periode des Börsenjahres und es mehren sich die Anzeichen für eine neue Rally wie Sie im Oktober 2014 stattfand:

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Abb: S&P 500 PnF-Chart High-Low, Boxsize 50, 3 Reversal, stockcharts.com und eigene Anmerkungen

Bären-Falle und Test der langfristigen Hausse-Unterstützung

Testete der Index bereits im Oktober 2014 schon einmal die langfristige Hausse-Unterstützung (erster grüner Kreis), so haben wir nun ein ganz ähnliches Bild (aktueller grüner Kreis).

Die Unterstützung verläuft bei 2.070 Punkten und wurde in den vergangenen Tagen getestet und bildete eine sogenannte Bärsen-Falle durch kurzes Unterschreiten der vorherigen O-Säule. Hier wurde ein Dreifach-Boden gebrochen und ein Verkaufssignal (!) gebildet. Nach der PnF-Methode würde sich hieraus ein Kursziel von 2.010 Punkten ergeben.

Ein Kursrücklauf nach oben ging bis an den Widerstand bei 2.110 Punkten. Bei Kursen über 2.120 Punkten entsteht ein neues Kaufsignal durch Überschreiten der vorherigen X-Säule. Daraus würde sich dann ein neues positives Kursziel errechnen.

Wichtig: Keine Kurse unter 2.060!

Damit es sich hier auf wirklich um eine Bärenfalle handelt, darf der S&P 500 nicht mehr unter 2.060 Punkte fallen. Ansonsten hätten wir einen Trendbruch durch Unterschreiten der langfristigen Hausse-Unterstützung. Das würde bedeuten, dass der S&P 500 bärisch ist und wir zumindest eine Korrektur bis an die 2.010 Punkte sehen würden. Ob es dann dabei bleiben würde, sei dahingestellt. Doch in dem Bereich von 2.010-1.990 Punkten verläuft eine sehr breite Unterstützung, die hier den Fall in Grenzen halten sollte.

Dennoch bevorzuge ich – wie sicherlich Sie auch – das bullische Szenario mit einem Kaufsignal mit Kursen über 2.120 Punkten. Wie es schließlich kommt, werden wir in den nächsten Tagen sehen. Die Unterstützung läuft bei jeder weiteren Seitwärtsbewegung mit und sollte den Index weiter nach oben puschen – oder leichter unter die Unterstützung fallen lassen.

 

Dies ist ein Ausschnitt aus dem aktuellen Newsletter #19 vom 14.05.2015.

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6. Mai 2015
von Claudia Jankewitz
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Point & Figure – verschiedene Charting-Methoden

Heute zeige ich Ihnen die verschiedenen Charting-Methoden bei der PnF-Analyse.

Habe ich bislang von stockcharts.com immer die High-Low Methode angewandt, so präsentiere ich Ihnen heute auch die Close-only-Version. Welche Unterschiede es gibt und auf was Sie zu achten haben, zeige ich Ihnen in meinem aktuellen Newsletter #18 vom 06.05.2015 auf.

Stockcharts.com Methode 1: High-Low-Methode

Bis jetzt habe ich immer die High-Low-Methode hier gezeigt. D.h. nur ein neues Hoch oder Tief wird eingezeichnet. Zudem ist der Chart immer vom Vortag online erhältlich. In der Regel genügt dies, um nach der PnF-Methode mittel- bis langfristig zu analysieren.

Demnach sehen Sie bei dem ersten Chart unten zwei grüne Kreuze. Diese sind gestern neu dazugekommen aufgrund des neuen Hochs gestern. Doch nach der Kehrtwende des DAX gestern Nachmittag wurden keine neuen Tiefs gebildet. Erst Kurse unterhalb von 11.300 hätten ein neues „O“ bekommen.

Ich finde es manchmal verwirrend bei stockcharts, wie hier der Chart gebildet wird. Meiner Meinung nach hätten nicht nur die zwei grünen „X“ sondern auch die Umkehr bis auf 11.350 mit dem Beginn einer neuen O-Säule eingezeichnet werden müssen.

 

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Abb: Ausschnitt DAX PnF-Chart High-Low, Boxsize 50, 3 Reversal, stockcharts.com und eigene Anmerkungen

Low Pole Reversal

Was hier allerdings gut zu sehen ist, dass sich mit der starken Korrektur bereits in der vergangenen Woche ein sogn. „Low Pole“, also eine tiefe Fahnenstange gebildet hat (Punkt 2). Davon spricht man in der PnF-Methodik, wenn die vorherige O-Säule um mehr als drei Os nach unten unterschritten wird.

Zudem wurde diese Fahnenstange wiederum um mehr als 50% nach oben korrigiert, von daher ist dies ein sogn. „Low Pole Reversal“, also eine Umkehr der tiefen Fahnenstange, was bereits als erstes spekulatives Kaufsignal gesehen werden kann. Doch die meiner Meinung nach ebenfalls einzuzeichnende, hier aber nicht vorhandene Umkehr nach unten, hat bewiesen, dass man sich da ganz schön die Finger bzw. teures Geld mit einer Longposition verbrannt hätte.

Kursziel nach wie vor: 11.000 Punkte

Es bleibt – leider – nicht auszuschließen, dass der DAX das hier bereits mehrfach vorgestellte Shortziel aus Kaufsignal (Punkt 1) bei 11.000 Punkten ansteuert.

Nächste Unterstützung: 11.200 Punkte

Neues Kaufsignal: Kurs über 11.800 Punkte

Widerstand Abwärtstrendlinie: 12.050 Punkte

Langfristige Hausse-Unterstützung: 10.650 Punkte (Punkt 3)

 

Stockcharts.com Methode 2: Close only

Dies ist die von mir persönlich bevorzugte und auch in meinem Börsendienst „Hebelfuchs“ angewandte Methode: Close Only, d.h. es werden Tagesschlußkurse berücksichtig und …

 

mehr finden Sie in meinem aktuellen Newsletter # 18 vom 06.05.2015.

 

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29. April 2015
von Claudia Jankewitz
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Dow Jones – Wieder im Kaufsignal, aber noch nicht aus dem Schneider!

In der vergangenen Woche hatte ich Ihnen außer der Reihe den Dow Jones noch zusätzlich gezeigt.

Auch heute möchte ich das Pendant zum deutschen Leitindex DAX zeigen. Denn war der Dow Jones in der letzten Ausgabe noch im Verkaufssignal, so drehte dieser bereits wieder in ein Kaufsignal. Das sollte auch für den S&P 500 Hoffnungen geben.

 

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PnF Chart, Dow Jones, stockcharts.com und eigene Anmerkungen

 

Inzwischen hat der Dow Jones ein Kaufsignal durch Überschreiten der vorherigen X-Säule (Punkt 1) gebildet. Allerdings stößt sich der Index noch an dem Widerstand bei 18.200 Punkten die Hörner ab. Dieser erweist sich als hartnäckig. Solange es hier nicht drüber geht, tut sich nicht viel und wir werden nur eine Fortsetzung der bereits lang andauernden Seitwärtsbewegung sehen. Ein erneutes Verkaufssignal würde es bei Kursen unterhalt von 17.900 Punkten (Punkt 2) geben. Gleich darunter verläuft die langfristige Hausse-Aufwärtstrendlinie.

 

Aus dem aktuellen Kaufsignal ergibt sich ein Kursziel von 18.700 Punkten.

 

Berechnung:

(5Xe mal 3 Reversal mal 50 Boxsize) addiert zur Basis der signalgebenden Säule = Kursziel

5 x 3 x 50 = 750 + 17.950 = 18.700 Punkte

 

Fazit:

Unter dem Strich hat sich in den vergangenen Tagen nichts getan. Der DAX kämpft nach wie vor mit der Unterstützung bei 11.700 Punkten und dem Widerstand von 12.000 Punkten. Der S&P 500 hat zwar ein neues Hoch gebildet, doch die Dynamik fehlt und der Index ist schon wieder auf dem Rückzug. Lediglich der Dow Jones gibt im Moment grünes Licht. Doch wie gesagt, es fehlt dem US-Markt an Momentum.

Eventuell kann die Fed-Sitzung heute wieder etwas Schwung an dem Markt bringen.

23. April 2015
von Claudia Jankewitz
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Apple – Kursziel 180 USD!

Apple – boomt der Techriese bald?

Heute habe ich für Sie einen interessanten Chart – Apple zeigt ein sehr aussichtsreiches Muster!

Zum einen hat Apple ein Kaufsignal bereits im Oktober (grüne Säule) gebildet. Das daraus errechnete Kursziel lautet 180 USD. Nach einer Konsolidierungsphase im Winter, stieg der Kurs wieder kräftig im Februar und März. Nunmehr hat sich ein Dreieck gebildet aus dem der Kurs nach oben ausbrechen dürfte.

Interessant ist auch, dass Apple am kommenden Montag, 27.04.2015 Termin zum Quartalsbericht hat. Entweder verfährt der Kurs noch in den nächsten Tagen nach dem Motto „Buy the rumors, sell the news“ und steigt im Vorfeld noch kräftig oder die Quartalszahlen dürften am Montag und Dienstag für einen Kursschub sorgen.

Natürlich sind Quartalszahlen und die Marktreaktion darauf nie einzuschätzen, doch ein bullishes Szenario dürfte hier zu bevorzugen sein.

 

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PnF Chart, Apple in USD, stockcharts.com und eigene Anmerkungen

 

Dies ist ein Auszug aus dem aktuellen Newsletter # 16 vom 23.04.2015

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15. April 2015
von Claudia Jankewitz
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DAX und S&P 500 – startklar für die nächste Sause!

DAX mit neuem Allzeithoch Richtung 13.000 Punkte!

Der DAX konnte in den vergangenen Tagen die wichtige Marke von 12.150 Punkten knacken (Punkt 1) und ein neues Allzeithoch generieren. Die leichte Korrektur aktuell mit den drei Os ist da nur Nebensache.

Der PnF-Chart wird immer länger. Sehen Sie sich einmal die Gesamtbewegung für 2015 an! Von 9.850 Punkten (grüner Kreis mit der Ziffer 1 für Januar) bis auf 12.270 Punkte heute! Welch eine Performance! Das sind über 2.400 Punkte in nur 3 ½ Monaten bzw. 24% Kurssteigerung!

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PnF Chart, DAX, Boxsize 50, 3R, stockcharts.com und eigene Anmerkungen

Das immer wieder hier genannte Kursziel von 13.050 Punkten, errechnet aus dem Kaufsignal (grüne Säule), ist noch ca. 780 Punkte entfernt. Das ist zwar nicht mehr so viel in Relation zum vorherigen Anstieg, doch bitte beachten Sie, dass wir ab Mai in eine saisonal ruhigere Phase eintreten und auch die vorherige Performance nicht als Richtschnur hergenommen werden kann. Denn dieser Anstieg war außergewöhnlich.

Dieses bullishe Szenario bleibt bestehen solange kein Verkaufssignal bzw. Kurse unter die aktuelle O-Säule bei 11.900 Punkten entstehen. Dies ist momentan sehr unwahrscheinlich.

 

S&P 500 - Doppel-Top-Break Out

Richtig gedrungen sieht der Chart des S&P 500 aus im Vergleich zum langen schlanken DAX-Chart. Die monatelange Konsolidierung lässt den PnF-Chart in die Breite gehen.

Die Unterstützung bei 2.040 Punkten ist gefestigt. Die langfristige Hausse-Unterstützung läuft inzwischen bis auf 2.020 Punkten.

 

mehr…

 

Dies ist ein Ausschnitt aus dem aktuellen Newsletter #15 vom 15.04.2015

 

9. April 2015
von Claudia Jankewitz
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S&P 500 – Konsolidierung ausgeweitet

Die monatelange Konsolidierung des US-Marktes hält an. Die Unterstützung bei 2.040 Punkten hat sich erneut gefestigt (Punkt 2). Das Kaufsignal aus Punkt 1 mit dem Kursziel 2.210 Punkten bleibt bestehen. Wichtig ist nach wie vor, dass der S&P 500 über 2.110 Punkte steigt um weitere neue Allzeithochs ausbilden zu können.

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PnF Chart, S&P 500, stockcharts.com und eigene Anmerkungen

Fazit:

Der DAX hat nach wie vor mehr Dynamic als der marktbreite S&P 500 aus USA. Beide Indizes haben aber beste Voraussetzungen für weiter steigende Kurse. Die Konsolidierung beider Indizes auf hohem Niveau sollte Raum bieten für den nächsten Aufwärtsschub.

Durch die fehlende Dynamik am US-Markt und der Konsolidierung des DAX auf hohem Niveau war es im Hebelfuchs-Depot dementsprechend ruhiger.

Doch inzwischen zeigen wieder einige Titel Aufholpotential. Bereits gestern konnte ich meinen Lesern schon zwei neue Handelsempfehlungen aussprechen.

 

Dies ist ein Auszug aus dem aktuellen Newsletter #14 vom 09.04.2015.

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1. April 2015
von Claudia Jankewitz
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S&P 500: Breite Konsolidierung

 

Auch wenn der S&P 500 nach wie vor träge ist, so sollte er aktuell beste Voraussetzungen schaffen für einen Ausbruch über sein Allzeithoch von 2.110 Punkten. Danach sollten noch weitere 100 Punkte drin sein.

 

Nach wie vor tut sich der US-Markt schwer wieder neue Höhen zu erklimmen. Eine breite Unterstützung liegt bei 1.900 Punkten. Das Kursziel aus Punkt 1 mit 2.210 Punkten hat nach wie vor Bestand. Die nächste Unterstützung verläuft bei 2.040 Punkten, beim letzten O sowie der kurzfristigen Aufwärtstrendlinie (grün).

Wichtig ist nun, dass der S&P 500 über 2.110 Punkte steigt um weitere neue Allzeithochs ausbilden zu können.

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PnF Chart, S&P 500, stockcharts.com und eigene Anmerkungen

 

Dies ist ein Auszug aus dem aktuellen Newsletter #13 vom 01.04.2015

25. März 2015
von Claudia Jankewitz
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Kursziele DAX

Für den DAX hatte ich Ihnen in der vergangenen Woche als Folge-Kursziel 13.150 Punkte genannt.

Heute möchte ich Ihnen gerne zeigen, wie Sie auch bei Point & Figure logarhythmische Charts mittels prozentualer Einstellung herstellen können. Zur Kurszielberechnung benötigen Sie dann auch eine andere Formel als bei der normalen festen Kästchengröße.

DAX – Korrekturphase hält an

Aus dem unteren Chart ergeben sich aus den Kaufsignalen von 1-3 Kursziele von 11.800 Punkten mit einem Folgeziel von 13.150 Punkten. Diese Ziele gelten für die nächsten Monate. Wie sich diese berechnen, habe ich Ihnen in der vergangenen Ausgabe Nr. 11 erläutert.

Bei 11.800 Punkten hat der DAX einen Boden gebildet. Kurse unterhalb dieses Bereiches würden nunmehr ein Verkaufssignal auslösen (Punkt 4). Mit Überschreiten von 12.100 Punkten (Punkt 5) würde ein neues, bestätigende Kaufsignal gebildet werden. Aktuell muss die weitere Entwicklung abgewartet werden.

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PnF Chart, DAX, Boxsize 50, 3R, stockcharts.com und eigene Anmerkungen

Logarhythmische Einstellung

Bereits letzte Woche hatte ich Ihnen die verschiedenen Möglichkeiten für Betrachtungszeiträume im PnF vorgestellt. Bei einer festen Boxsize können Sie die Kästchengröße verändern. D.h. im oberen Chartbeispiel anstelle 50 Punkte eine Größe von z.B. 100 zu wählen.

Sie können aber auch generell auf eine logarhythmische Einstellung mit einer prozentualen Größe gehen. Dabei nimmt man z.B. 1% für mittelfristige Trends, 2% für mittel- bis langfristig. Kursziele hieraus gelten für die nächsten 12-24 Monate. Natürlich brauchen Sie dann aber auch eine logarithmische Kurszielberechnung, die ich Ihnen heute zeigen möchte.

DAX – langfristiges Kursziel 12-24 Monate

Untenstehend zeige ich Ihnen den DAX-Chart mit einer Boxsize von 2%. Sie sehen, der Chart ist stark komprimiert im Vergleich zu der vorherigen Darstellung mit Boxsize 50.

Der Chart ist eindeutig bullish, der Kurs lieg oberhalb seiner blauen Hausse-Trendlinie. Das Kaufsignal ergibt sich aus Punkt 1 mit Überschreiten der vorherigen X-Säule im Dezember 2014 (Buchstabe C in der X-Säule). Ein bestätigendes Kaufsignal hat sich aus der aktuellen X-Säule ergeben.

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Als Kursziel aus Punkt 1 ergeben sich 14.666 Punkte für die nächsten 12-24 Monate.

Kurszielberechnung bei %-Log-Skala:

 

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Im Vergleich dazu die Standardformel bei fester Kästchengröße:

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Dies ist wieder ein Auszug aus dem aktuellen Newsletter #12 vom 25.03.2015

 

18. März 2015
von Claudia Jankewitz
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DAX Kursziel erreicht – was nun?

Der DAX hat das bisher prognostizierte Kursziel von 11.800 Punkten erreicht. Wie geht es weiter? Was ist das Folgeziel? Ich zeige Ihnen heute, wie sich dieses berechnet und wie es lautet.

Folgeziel

Aktuell korrigiert der DAX nach seinem Sprint etwas. Das von mir bisher genannte Kursziel mit 11.800 Punkten wurde „locker“ erreicht. Nun stellt sich die Frage, wie geht es weiter nach der Point & Figure Methode? Was ist das neue Kursziel? Hierzu gibt es verschiedene Möglichkeiten, die ich Ihnen hier aufzeigen möchte.

Zuerst zeige ich Ihnen heute den Ihnen bereits bekannten Chart vom DAX in der traditionellen Einstellung wie Sie es auf stockcharts.com ebenfalls abrufen können: Hier hat der Chart eine Boxsize von 50 Punkten mit einem Standard 3er Reversal.

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PnF Chart, DAX, stockcharts.com und eigene Anmerkungen

 

Das Kursziel aus dem Kaufsignal (Punkt 1) mit 11.800 Punkten wurde erreicht. Mit dem starken Kursanstieg hat sich erneut ein hoher Stab (High Pole) ausgebildet (Punkt 2).

Sie erinnern sich, das bedeutet, dass die X-Säule die vorherige um mehr als 3 Xe überragt. Ein High Pole Warning entsteht, wenn diese X-Säule um mehr als 50% korrigiert wird (Punkt 3). Das wären Kurse unterhalb von 11.850 Punkten. Dann bestünde die Gefahr, dass die vorherige starke Aufwärtsbewegung nicht genügend Bestand hat und die Kurse weiter fallen. Das könnte den DAX vorübergehend wieder bis auf 11.450 Punkte drücken.

Bei Kursen darunter würde sogar ein Verkaufssignal gebildet werden (Punkt 4). Soweit muss es aber nicht kommen.

Weiteres Kursziel?

Sobald ein Kursziel erreicht ist, besteht natürlich die Möglichkeit, ein Verkaufssignal abzuwarten und dann wieder aus dem nächsten Kaufsignal ein positives Kursziel zu berechnen. Dies ist aber im Moment nicht das, was wir wollen. Wir brauchen ein Folgekursziel.

Sie können deshalb das nächste bestätigende Kaufsignal nach dem vorherigen Kaufsignal nehmen und neu berechnen. In diesem Fall wäre es die X-Säule bei Punkt 5.

Diese Säule besteht aus 6 Xe mit der Basis 9.700 Punkte.

 

Wenn wir nun die Kurszielformel hernehmen, kommen wir auf folgendes Kursziel:

9.700 + (6 Xe mal 50 Boxsize mal 3 Reversal) = 10.600 Punkte.

Dies ist geringer als das ursprüngliche Kursziel.

 

Das nächste bestätigende Kaufsignal liegt bei Punkt 6 mit 23 Xe mit der Basis bei ebenfalls 9.700 Punkten:

9.700 + (23 Xe mal 50 Boxsize mal 3 Reverssal) = 13.150 Punkte.

 

Dies ist nun in dieser Boxsize das nächste Kursziel.

Eine andere Möglichkeit wäre, auf eine größere Boxsize, z. B. 100 Punkte, zu wechseln, damit haben Sie einen längerfristigen Betrachtungshorizont. Oder Sie gehen auf eine prozentuale Einstellung. 1% für mittelfristige Trends, 2% für mittel- bis langfristig. Kursziele hieraus gelten für die nächsten 12-24 Monate. Hierfür benötigen Sie dann aber eine logarithmische Kurszielberechnung, die ich Ihnen in der nächsten Ausgabe vorstellen werde.

Das oben aus der Boxsize 50 Punkte errechnete Kursziel sollte als mittelfristiges Kursziel für die nächsten Monate angesehen werden.

 

Dies ist ein Ausschnitt aus dem aktuellen Newsletter #11 vom 18.03.2015

 

12. März 2015
von Claudia Jankewitz
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Gewinnmitnahmen beim Hebelfuchs

Der DAX ist auf Rekordfahrt, der US-Markt bricht vorübergehend ein – so unterschiedlich waren die Börsenszenarien noch nie in dieser Konstellation. Doch lassen Sie sich nicht vom ersten Schein beindrucken: Der DAX neigt zu Überhitzungstendenzen im Überkauftbereich, der US-Markt mit S&P 500 und Dow Jones zu Überverkaufttendenzen. Das Blatt kann sich also auch sehr schnell wieder wenden.

 

Gewinnmitnahmen beim Hebelfuchs

Deshalb habe ich heute meinen Lesern vom Hebelfuchstrader zu einigen Gewinnmitnahmen geraten. Die Liquidität durch die Verkäufe gibt uns genügend Startkapital für einen Neustart an der US-Börse. Den deutschen und europäischen Markt behalte ich selbstverständlich weiterhin weiter im Auge, denn: Nach dem Trade ist vor dem Trade. Neue Möglichkeiten gibt es immer. Verzagen Sie also nicht, wenn Sie bis jetzt die Börsenhausse noch nicht mitgemacht haben. Auch als Neuleser bei Hebelfuchs werden sich noch viele neue Chancen bieten! Verlassen Sie sich darauf!